Zur Psychodynamik der Transgenerationalen Weitergabe von Traumata

Körper und Seele

Veranstaltung der Reihe "Psychoanalyse im Gespräch"

Das Phänomen der Transgenerationalen Traumatransmission bezieht sich auf alle Formen von Traumata.
Es reicht von Holocaust, Krieg und Folter über sexuellen Missbrauch, körperlicher Misshandlung von Kindern bis hin zu häuslicher Gewalt zwischen Ehepartnern. Die durch ein Trauma induzierte Persönlichkeitsentwicklung kann in zwei sehr konträren Richtungen erfolgen. Zum einen als posttraumatisches Wachstum, wie Traumabewältigung, Existenzsteigerung, Sinnfindung, persönliche Reifung; zum anderen kann es zu einer Negativspirale kommen, zu vielgestaltigen Traumafolgestörungen, regressiver Persönlichkeitsentwicklung, passivem Verharren in der Opferrolle, Einschränkung der Lebensmöglichkeiten, Erleben von Sinn- und Hoffnungslosigkeit, im Extremfall zu einem Suizid.
Sigmund Freud spricht in diesem Zusammenhang von "Wiederholungszwang", der sich über Generationen fortsetzen kann. Es ist geradezu ein Privileg der Langzeit-Psychoanalyse sich so lange und intensiv einem Patienten widmen zu können.

Ziel: Zuhörende für diese Thematik der Vergangenheitsbewältigung zu sensibilisieren.

Keine Anmeldung nötig! Kommen Sie gerne vorbei!
Abendkasse: 7€ / 5€ erm.

Termin
Termin(e)
Termin: Dienstag, 19.05.2026 von 19.00-20.30 Uhr
Ort
Veranstaltungsort
Evangelisches Bildungswerk, Am Ölberg 2, 93047 Regensburg
Eigenschaften
Veranstaltungsform
Präsenz
Anmeldestatus
aktiv
Einordnung
Themenbereich
Veranstaltungstyp
Vortrag und Gespräch